Für einen mu­ti­gen Umgang mit dem ei­ge­nen Alter

Liselotte Vogel: Ich lebe weiter selbstbestimmt!

Li­se­lot­te Vogel, Jahr­gang 1927, stu­dier­te von 1946 bis 1951 Ger­ma­nis­tik in Mün­chen. Von 1969 bis 1996 war sie eh­ren­amt­lich für die Pfen­nig­pa­ra­de, ein Re­ha­zen­trum in Mün­chen, tätig. Bis 1992 re­zen­sier­te sie für die Süd­deut­sche Zei­tung re­gel­mä­ßig Kin­der­bü­cher. Mit ihrem Mann, dem SPD-Po­li­ti­ker Hans-Jo­chen Vogel, ist sie seit 1972 ver­hei­ra­tet. Im Fe­bru­ar 2006 zog das Ehe­paar in ein Al­ters­stift in Mün­chen.
Ein Plä­doy­er für ein selbst­be­stimm­tes Leben im Alter
- Ei­gen­stän­dig und selbst­be­wusst im Alter – ein Pra­xis­bei­spiel
   von Li­se­lot­te Vogel
- Pro­mi­nen­tes Paar geht einen au­ßer­ge­wöhn­li­chen Weg
- Per­sön­li­cher Be­richt, au­then­tisch und le­bens­nah

Li­se­lot­te Vogel und ihr Mann, der SPD-Po­li­ti­ker Hans-Jo­chen Vogel, tref­fen im Jahr 2006 eine Ent­schei­dung aus Ver­nunft und Er­fah­rung: Sie ver­le­gen ihren Wohn­sitz in ein Al­ters­stift. In diesem Buch schil­dert Li­se­lot­te Vogel pa­ckend, wie der Ent­schluss ent­stand und wie sie ihn aus heu­ti­ger Sicht be­ur­teilt. In einer Ge­sell­schaft, die Alter, Krank­heit und Tod immer noch aus­grenzt, ist dieses Buch ein kraft­vol­les Zeug­nis, wie man sich dem Leben im Alter mit allen seinen Un­wäg­bar­kei­ten mutig und bei­zei­ten stellt.
Weder Li­se­lot­te Vogel noch ihr Ehe­mann ent­spre­chen der gän­gi­gen Vor­stel­lung von Be­woh­nern eines Al­ten­heims, denn sie stehen aktiv im Leben. Den Ent­schluss zum Umzug sehen sie als einen Teil ihrer Le­bens­phi­lo­so­phie: auch im Alter selbst­be­stimmt zu ent­schei­den und die Wahl ihres Wohn­sit­zes nicht an­de­ren zu über­las­sen.

In einem Rat­ge­ber­teil zeigt die Au­to­rin auf, welche Mög­lich­kei­ten des Woh­nens im Alter der­zeit zur Aus­wahl stehen und wie man be­reits in guten Zeiten für sich selbst Vor­sor­ge tref­fen kann.
Ein Buch, das mit allen Sinnen zum Alter steht, die Angst vor un­lieb­sa­men Fragen nimmt und Mut macht, sich ihnen zu stel­len.



Liselotte Vogel
Ich lebe weiter selbstbestimmt!
ge­bun­den mit Schutz­um­schlag
192 Seiten, Format 14 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7716-4415-4
EUR 17,95
Buch bestellen bei: Seniorenland Versand

Gebrauchte Treppenlifte - die kostengünstige Alternative

Wenn im Alter die Bewegungsfreiheit nachlässt, man aber seine gewohnte Umgebung nicht aufgeben will, ist die Anschaffung eines Treppenlifts oft eine gute Wahl. Das Problem: Wenn Sie einen neuen Treppenlift kaufen, kann dies zwischen 10.000 und 25.000 Euro kosten. Da reichen so manche Ersparnisse nicht aus. Die Alternative ist der Kauf eines gebrauchten Treppenlifts, bei dem sich einige Tausend Euro sparen lassen. Bei knappem Budget oder einer zeitlich beschränkten Einsatzdauer, ist so ein "Gebrauchter" ideal.

Ein Treppenlift erhöht die Mobilität und damit die Selbstständigkeit von Senioren, aber auch von behinderten Menschen. Und er steigert das Selbstwertgefühl, da Fortbewegung auch ohne menschliche Hilfe möglich wird. Dank fortschreitender Technik muss heutzutage auch baulich nicht mehr viel in der Wohnung verändert werden um einen Treppenlift einzubauen.

Was bedeutet „gebrauchter Treppenlift“ und worauf sollte man achten?  Ein gebrauchter Treppenlift ist weder unmodern noch in veraltetem Zustand. Wenn Sie sich bei einem seriösen Händler beraten lassen und dort auch kaufen, werden Sie einen Treppenlift erhalten, der äußerlich quasi neu ist. Vor dem Einbau werden nämlich alle Verbrauchsteile und Teile, die mit anderen Menschen in Berührung gekommen sind, ausgetauscht. Das bedeutet, dass z.B. ein neuer Sitz und neue Griffe angebracht werden. Ein gebrauchter Treppenlift ist es aber natürlich dennoch, weil ja die Elektronik und das Gerüst sowie die Schienen des Lifts schon einmal benutzt worden sind. 

Der Nachteil bei gebrauchten Treppenliften: Sie sind nicht für jede Treppenform erhältlich. Am schnellsten und günstigsten bekommen Sie einen gebrauchten Treppenlift, wenn Sie eine ganz gerade Treppe besitzen. Bei geschwungenen Treppen wird es dann schon schwieriger. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich ausführlich von einem regionalen Treppenlift Anbieter beraten lassen. Er kann Ihnen dann ein individuelles Angebot machen. Wovon wir abraten, ist der schnelle Kauf über das Internet. Natürlich können Sie auch auf Auktionsplattformen wie Ebay gebrauchte Treppenlifte ersteigern, aber hier müssen Sie dann später den Einbau selbst vornehmen und erhalten auch meist keine neuen Verbrauchsteile am Treppenlift. Und wissen Sie wirklich, ob der gerade ersteigerte Lift in Ihre Wohnung passt und in welchem Zustand er ist? Hier sollten Sie der Sicherheit vor dem Schnäppchen Vorrang geben.

Weitere Informationen zum Thema Treppenlifte finden Sie auf dem unabhängigen Portal http://www.treppenlifte-treppenlift.de.



5 Jahre O.L.G.A. Wohngemeinschaft am 9. Juni 2009

5 Jahre "Oldies leben gemeinsam aktiv"

Zum Jahreswechsel 2003/2004 wurde das bundesweit beachtete Seniorenwohnprojekt „Olga – Oldies leben gemeinsam aktiv“ bezogen. Realisiert wurde der Umbau eines Bestandsobjektes im Sinne einer neuen, zukunftsfähigen Wohnsituation für eine besondere Wohnform von der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen.

Das Konzept eines gemeinschaftlichen Wohnens auf Mietbasis wurde damals vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugen als beispielgebend und richtungweisend eingestuft und mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 175 000 € gefördert. Dadurch war eine angemessene Mietpreisgestaltung auch für „normale“ Einkommensbezieher möglich, denn der Zuschuss wurde bei der Mietberechnung berücksichtigt.Für die Jahre 2003 bis 2005 wurde durch die wbg Nürnberg eine wissenschaftliche Begleitforschung beim Institut für Sozialforschung und Sozialplanung Stuttgart/Nürnberg GbR beauftragt. Diese wurde von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern mit 12 000 € bezuschusst. Für die Jahre 2006 bis 2009 hat das Unternehmen diese Forschung auf eigene Kosten weiterführen lassen.

Das Institut für Sozialforschung und Sozialplanung Stuttgart/Nürnberg GbR kam im Abschlussbericht zu folgenden Erkenntnissen:

Die Olgafrauen sind nach wie vor sehr zufrieden mit ihrer neuen Lebensform, sie fühlen sich wohl in ihrem angemieteten Haus, in den eigenen Wohnungen und schätzen die ruhige Lage am Rande der Siedlung Nordostbahnhof. Das Zusammenleben ist in den letzten Jahren Alltag geworden, die Olgas pflegen ihren individuellen Lebensstil in ihren Wohnungen und sind durch regelmäßige Treffen und gemeinsame Aktivitäten in verschiedenen Teilgruppen am gemeinsamen Wohnprojekt beteiligt.

Die wissenschaftliche Begleitforschung kommt allerdings auch zu dem Ergebnis, dass sich viele politische Rahmenbedingungen stärker den gesellschaftlichen Veränderungen anpassen müssten. Da die Anzahl der Rentnerinnen und Rentner mit geringen Alterseinkünften in der Zukunft weiter ansteigen wird, gewinnen unterschiedliche Formen gemeinschaftlichen Wohnens auch für diese Zielgruppe an Bedeutung. Die Olgas haben bereits vorgesorgt und sich für Wohnungsgrößen entschieden, die zum Teil auch für Bewohnerinnen mit kleinen Altersbezügen bezahlbar sind. Damit ist die Auswahl geeigneter Mitbewohnerinnen nicht allein von deren Einkommen abhängig.

Das Wohnprojekt Olga ist sowohl Gewinn für die wbg Nürnberg als auch ein Glücksfall für die Wohnanlage Nordostbahnhof. Das eine oder andere Mitglied von Olga bringt sich persönlich in die Veränderungsprozesse der Wohnanlage ein und arbeitet in den Netzwerken der „Sozialen Stadt“ mit.

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Wir gratulieren herzlich für den "Mut" innerhalb 10 Jahren Projektierung der Initiatorinnen nicht aufzugeben, sondern so lange am Projekt zu feilen, bis ein Konzept stand das umsetzungsfähig war. Es war und ist kein einfacher Weg und erfordert unbedingte Konsensbereitschaft - aber es lohnt sich, wie man sehen kann.

Lesen Sie auch das Interview, das im Magazin älter werden - aktiv im Leben im September 2006 abgedruckt wurde.

= >  hier herunterladen 

 


Sozialnetzwerk Nummer 6 wird aus der Taufe gehoben

Am kommenden Freitag wird unter Beisein von Sozialreferent Reiner Prölß im Heinrich-Schick-Haus an der Schmausengartenstraße das Seniorennetzwerk Nordstadt eröffn
et.

In den städtischen Wohnquartieren leben immer mehr alte und hochaltrige Menschen in Ein-Personen-Haushalten, darunter ein zunehmender Anteil chronisch kranker und auf Hilfeangewiesener Senioren. Diese Entwicklungen erfordern neue tragfähige Unterstützungsnetzwerke, die die traditionellen Angebote wie Pflegeheime und ambulante Dienste ergänzen und das Angebot der offenen Seniorenarbeit so erweitern, dass auch wenig oder nicht mehr mobile alte Menschen dies nutzen können. Daher wird ein trägerübergreifendes Seniorennetzwerk aufgebaut, in welchem auch bürgerschaftliches Engagement ermöglicht werden soll. Ziel soll sein, ein „Bürgerschaftliches Quartier“ mit bedarfsgerechten, aufeinander abgestimnte Angeboten zu bekommen. Hiermit soll einer möglichen Vereinsamung im Alter vorgebeugt werden.

Bekanntlich möchten 90 Prozent aller Senioren solange als möglich in ihrem gewohnten Wohnunfeld (Quartier) und in der eigenen Wohnung bleiben. Modellhaft wurde das Seniorennetzwerk im städtischen Quartier St. Johannis und im angrenzenden Quartier Sandberg aufgebaut. Insgesamt leben hier rund 18.000 Bewohner.Rund 16% sind 60 Jahre und älter.

Die offene Seniorenarbeit in diesen Quartieren ist geprägt durch eine Vielfalt unterschiedlicher Angebote und Träger. Bisher bestehen aber keine formalisierten Strukturen der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Träger. Durch dieses neue Angebot soll die städtische Infrastruktur dieses Stadtteils unter die Lupe genommen werden und ein seniorengerechtes Quartier entstehen.

Das Seniorennetzwerk Nordstadt ist bereits der fünfte Zusammenschluss dieser Art. Hier ist federführend die Diakonie Neuendettelsau zusammen mit dem Seniorenamt Nürnberg. Das Netzwerk koordiniert den Bezirk Maxfeld mit der Pirckheimerstraße und der Uhlandstraße. Mit dabei sind die Kirchengemeinden St. Martin, Maxfeld und St. Egidien, der Kulturladen Nord sowie Pflegeheime und ambulante Dienste.

Im Jahr 2006 wurden duch die Initiative des Seniorenamtes der erste Zusammenschluss mit einem Netzwerk in der Südstadt begründet. Danach folgend St. Johannis, die Gartenstadt und St. Leonhard/Schweinau.





Schöner Wohnen

Wissen Sie was ein Concierge ist?

Man lädt mich ein zu einer Hausbesichtigung eines neuen, innovativen Konzepts, Concierge-Wohnen. Neugierig wie ich bin interessiert mich natürlich, was das ist, denn schließlich steht dahinter ein Unternehmen in Sachen Generationenmarketing. Sämtliche regionale Presse inklusive der Pflegeplatzberaterin des Seniorenamtes sind eingeladen, das entnehme ich der offenen Empfängerliste. Vielleicht eine neue Art Servicewohnen für Senioren? Mal sehen.

Pünktlich bin ich da und außer der Dame vom Seniorenamt und ich sind nur Mitarbeiter der Baufirma und der Agentur anwesend, sowie zwei Fotografen. Man beginnt. Das Konzept wird vorgestellt, natürlich auch was ein Concierge in so einer Anlage alles macht. Danach spricht der Herr vom Generationenmarketing und bringt Daten und Fakten aus dem Bereich Seniorenmarkt. Er erklärt uns, dass ein Kauf so einer Wohnimmobilie ja auf alle Fälle lohnend sei. Weil, wenn jemand mit 50 hier eine Wohnung erwirbt, doch eine sehr große Chance bestünde 50 weitere Jahre darin wohnen zu können, bedenkt man die zunehmende Zahl der Hochbetagten und die wachsende Zahl an 100-jährigen Menschen. Soweit so gut und so richtig – theoretisch.

Das Band wird .... nicht zerschnitten – vielleicht wird es ja noch mal gebraucht und die Fotografen haben ja „ihr“ Foto. Wir zwei Frauen dürfen dann mit einem Projektleiter der Baufirma die Musterräume besichtigen. So stellt sich bald heraus, dass die Firma sich nicht wirklich mit dem Thema Seniorenbedürfnisse befasst hat. Schade, dabei hat man doch jemanden ins Boot geholt dessen Kernkompetenz genau dies ist. Seniorenwohnungen sind durchaus ein Wachstumsmarkt, wenn das Konzept und die Lage stimmt.

Das Gebäude in der Hintermayrstsraße war zu seiner Entstehung eines der ersten Seniorenresidenzen mit Appartementstruktur in Nürnberg. Nun war es in die Jahre gekommen und sogar einige Jahre leer gestanden. Denn das Hauptproblem dieses Hauses war und ist seine zentrale Lage an einer viel befahrenen Ringstraße – nicht unbedingt ruhig. Hinzu kam, daß der Speiseraum im Keller untergebracht war und sich dort niemand wohl fühlte. Darum hatte sich das Rote Kreuz lieber für einen Neubau entschieden.

Nun hat sich also die Baufirma dran gemacht und geplant. Man hat hier die eine oder andere Wand durchgebrochen, dort etwas versetzt. Die abgehalfterten Bäder wurden komplett ausgebaut, Leitungen teilweise erneuert. Durch Zusammenlegungen von Appartements wurden aus ehemaligen Bädern auch Abstellräume. Aus eins mach zwei, oder drei oder vier Raumwohnung. Mal der Länge nach oder ums Eck, die Bäder blieben aber gleich klein ca. 3,5 m². Da passte dann nur grundlegendes hinein. Wobei Modell Standard grundsätzlich mit Wanne geplant ist und Modell Plus dafür mit bodengleicher Dusche bestückt wurde. Ups..... die Musterwohnung hatte doch gleich einen Mangel, die Duschwanne war nicht bodengleich! „Wird aber noch geändert“, versichert man uns.

Wir gucken interessiert in alle Ecken und merken an: „Behinderten-/Seniorengerecht ist das alles aber nicht.“ Stimmt, sagt unser Führer, es entspricht nicht der DIN 18024 und DIN 18025. Auch der Aufzug nicht, es ist noch der Alte – etwas aufgehübscht. Hier kann man zwar mit dem Rollator aber nicht mit dem Rollstuhl plus Begleitung rein. Schnell stellen wir fest, wenn das Bad bestückt ist, wie in der Musterwohnung, dann muß man mit dem Rollator schon gut rangieren können. Wie sagte doch Herr R., die Kompetenz ins Sachen Generationenmarketing: Hier können sie noch 50 Jahre wohnen. Ja, sicher, solange man gut zu Fuß ist. Wir fragen nach, was denn noch so geboten wird. Cateringservice? „Hatten wir geplant“ sagt der Führer „aber wir bekamen keine Genehmigung von der Stadt“. Wir fragen was denn mit den Kellerräumen so geplant sei. Wir erfahren: eigentlich nix. Aha. Das ist nicht viel und so mache ich ein paar Vorschläge. „Tja, könnte man drüber nachdenken“ meint er. „Wie sieht es denn mit Internetanschlüssen aus?“ Frage ich. Ähm, kann sich jeder einrichten, sagt er. Aha, also keine Hausleitung, kein Kabel. Ich frage schon gar nicht mehr, was wäre wenn man nicht mehr so fit ist, schließlich ist ja gegenüber ein Pflegeheim. Eine Betreuungsmöglichkeit in der Wohnung stand wohl auch nicht zur Debatte, sonst hätte man erwähnt einen Vertrag mit einem Anbieter zu haben, der für so einen Fall zur Verfügung stünde oder daß man zumindest einen Hausnotruf eingerichtet.

Wie hieß es so schön: Der Concierge kümmert sich um Ihre Dinge, wenn sie es nicht können. Er nimmt Ihre Päckchen an, gießt die Blumen, wenn sie weg sind; läßt den Ableser oder Kundendienst rein. Das ist alles recht angenehm, aber das funktioniert in jeder guten Hausgemeinschaft auch und die „Spezialaufträge“ die sind natürlich nicht umsonst. Die Kosten und das Leistungsspektrum vereinbart die Hausgemeinschaft zusammen mit dem Concierge. Das werden interessante Diskussionen. Nach der Führung stellen wir fest: Die Anlage ist ideal für berufstätige Paare ohne Kinder, die viel unterwegs sind. Denn die angeblichen Kinderzimmer sind nicht gerade groß und hinten heraus ist nur der obligatorische Spielplatz. Es sollen ja noch 32 Stellplätze Platz finden. Zudem ist hier die Nordseite, während die Südseite zur belebten Straße geht. Wenn man kaum zuhause ist kein Kriterium, aber für Familien und Senioren gibt es bessere Konzepte mit entsprechend barrierefreien Räumen versteht sich. Ein Concierge-Service so wie im Prospekt bebildert, paßt jedoch viel besser in ein Anlage mit gehobenen Standards, das bietet diese Anlage aber nicht.

Es ist einfach nur eine Wohnanlage mit Hausmeisterservice – Neudeutsch Concierge genannt. Der mitgegebene Prospekt erklärt das so:

Wer seine Versorgungslücke im Alter schließen möchte, sollte ausreichend Vermögen aufbauen. Eine Immobilie ist eine sichere Geldanlagemögllichkeit. Die Investition in eine Immobilie ist die einzige Altersvorsorge, von der Sie doppelt profitieren: Sie genießen heut Ihr eigenes Zuhause, das Ihnen in Zukunft Sicherheit gibt.

Das ist ja nun keine neue Erkenntnis und Hausmeisterservice gibt es öfter. Päckchen nimmt er aber auch entgegen, wenn man ihn nett bittet. Aber wo ist die Sicherheit für Senioren? Es gibt kein Konzept, keine Barrierefreiheit, keine Versorgungsplanung für später. Am Ende bleibt doch wieder nur der Auszug.

Ruth Knittel






Ausgabe September/Oktober 2006:
O.L.G.A. Wohngemeinschaft aktiver Senioren und Seniorinnen in N-Nordost. Ein Interview von Ruth Knittel mit Anne Görtz, eine der Innitatorinnen von O.L.G.A. Ein neuen Wohnprojekt das Schule machen sollte.
www.wohnprojekt-olga.de
Hausbesichtigung: Mehr Lebensqualität zuhause. Architekt Kai Halbig gibt nützliche Tipps für einfaches und bequemes Leben zuhause. Sie erhalten Tipps wie Sie Angebote richtig beurteilen und vergleichen.


Ausgabe November/Dezember 2006:
Neues Outlet im Thumenberger Weg. Exklusive Tischwäsche im Werksverkauf. Einrichtungstipps von Experten: Gut sitzen und herrlich entspannen Im rechten Licht: Atmosphäre und Behaglichkeit. Hoch interessant was mit Licht alles möglich ist. Gute Küchen müssen nicht teuer sein. Küchenstudio Stahl aus Schwaig stellt sich vor. Gesund schlafen: Neues Schlafsystem aus der Raumfahrttechnik. Entwickelt von der NASA


Ausgabe Februar/März 2007:
Lebensfreude in Gemeinschaft - Die Diakoniestation Mögeldorf stellt sich vor


Ausgabe April/Mai 2007:
Mathilden-Haus, ambulanter Hospiz- und palliativer Beratungsdienst


Ausgabe September/Oktober 2007:

Seepark in Mögeldorf - die neue Seniorenwohnanlage


Ausgabe April 2008

Spezial: Altbausanierung und Energieausweis
             grenzenlos.zuhause - neue Impulse beim Wohnen


Ausgabe Juni 2008:

Spezial: zukunftsfähige Bädertrends
Grundsteinlegung Seepark am Wöhrdersee der Seleco


Ausgabe September 2008:

Hausmesse bei mobil & vital in Altenfurt
Richtfest im PalmenHof in der Altstadt


November
PLUS WGs
Neues Suchportal im Netz
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October
Orientierungskurs für Frauen

Neue Chancen nach der Lebensmitte - SPURWECHSEL?

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October
Buchtipp
Auf dem Weg mit Alzheimer
Wie sich mit einer Demenz leben lässt
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October
Prüfberichte Altenheime in Nürnberg

vom Fachbereich Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) des Gesundheitsamtes


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October
Webtipp: Ilses weite Welt
Eines Tages …. Demenz - Filmratgeber für Angehörige mit Spielfilm
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July
Technik-Tipps
Das erste Doro Handy mit Kamera: Doro PhoneEasy® 615
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