Öfter mal aufs Rad schwingen
Pedaletreten hält gesund und fit


(
djd/pt). In der warmen Jahreszeit lohnt es sich, das Auto öfter mal stehen zu lassen und sich auf den Drahtesel zu schwingen. Damit spart man Sprit, verbraucht Kalorien und hält sich körperlich gesund und fit. Voraussetzung ist allerdings, dass das Fahrrad optimal zu seinem Fahrer passt. Das betrifft sowohl Körpergröße, Alter und Gewicht als auch das vorhandene Maß an Sportlichkeit und Kondition. Bei der Wahl des richtigen Modells helfen Antworten auf folgende Fragen: Wie oft und wo wird gefahren? Fährt man eher gemütlich oder sportlich? Soll auch mal Gepäck zugeladen werden? Hat das Rad einen ebenerdigen Parkplatz oder muss es jedes Mal aus oder in den Keller getragen werden?

Ketten- oder Nabenschaltung

Eine wichtige technische Frage ist die nach Ketten- oder Nabenschaltung. Sportlichen Fahrern bietet eine Kettenschaltung die breitere Übersetzung bei guter Bergtauglichkeit und geringerem Gewicht. Nachteile des offenen, ungeschützten Systems sind der größere Pflegeaufwand und höhere Verschleiß. Nabenschaltungen haben demgegenüber kaum Pflegeaufwand und lassen sich mit einer Rücktrittbremse kombinieren. Alltagsradler sind mit dieser so gut wie wartungsfreien Variante besser beraten. Ein Nachteil besteht allerdings in dem deutlich höheren Gewicht.

Sinnvolle Kombination

Dass man beide Varianten auch sinnvoll miteinander kombinieren kann, zeigt zum Beispiel die deutsche Traditionsmarke Victoria mit ihrem Trekkingrad "Fulda": Mit der exklusiven, 24 Gänge zählenden SRAM DualDrive II Einhand-Schaltung werden eine Dreigang-Nabenschaltung sowie eine Achtfach-Kettenschaltung kombiniert. Der Vorteil besteht in dem fehlenden vorderen Kettenumwerfer, so dass ein Kettenkasten montiert werden kann, der den Kontakt von Kette und Hose verhindert (www.victoria-fahrrad.de). Zudem kann intuitiv, auch im Stand und unter Last, geschaltet werden, so dass ein Verschalten nicht mehr möglich ist. Es ist somit ein ideales Rad für Einsteiger wie für Tourenfahrer, und das für vergleichsweise günstige 599 Euro (UVP).



90-Jähriger lief Weltrekord
Schneller Spanier: "Was soll ich sonst tun?"


Der 90 Jahre alte Spanier Julián Bernal hat einen Hallen-Weltrekord im 3000-Meter-Lauf aufgestellt.
Der pensionierte Polizist legte die STrecke in seiner Heimatstadt Ferrol im Nordwesten Spaniens in 19:59,60 Minuten zurück. Damit unterbot er die bisherige Bestzeit seiner Altersklasse des Amerkaners Fran Levine um über drei Minuten. Am selben Tag stellte Bernal gleich zwei weitere Bestleistungen auf: Über 800 Meter lief er in 5:04,46 Europarekord und über 400 Meter in 1: 48,98 spanischn Rekord. Wie die Zeitung "La Voz de Galicia" berichtet, hatte sich Bernal erst mit 76 Jahren nach dem Tod seiner Frau der Leichtathletik zugewandt. Als Trainer fungiert der 61 Jahre alte Sohn Jesús. "Ich laufe auch, aber das Niveau meines Vaters erreiche ich nicht", sagt der Coach. Julián Bernal will als nächstes einen Weltrekord über 1500 Meter laufen. dpa







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