Alte Menschen hungern sich zu Tode

Gerontologe: Blick in den Kühlschrank verrät Ernährungssituation

Brüssel (pte004/19.10.2011/06:00) - Mangelernährung gibt es auch in Europa: 30 Mio. sind davon betroffen, und der Großteil von ihnen sind alte Menschen. In Zeiten der alternden Gesellschaft muss dem Thema Ernährung im Alter mehr Bedeutung zugemessen werden, fordern Experten. "Jeder sechste Senior isst zu wenig, doch wird Mangelernährung zu wenig erkannt und behandelt. Dabei verringert ausreichende Ernährung nachweislich die Zahl und Dauer der Spitalseinlieferungen", erklärt Jean-Pierre Baeyens, Past Präsident der Europäischen Gesellschaft für Past President der Europäischen Gesellschaft für Gerontologie http://eugms.org , im pressetext-Interview.

Gewichtsverlust nicht normal


Gewichtsverlust im Alter wird viel zu oft als normal angesehen, doch sei es vielmehr ein Zeichen fehlender Ernährung, betont der Experte. "Ganz im Gegenteil zu Jüngeren gilt bei alten Menschen die Regel, dass Wohlbeleibte länger leben als Dünne. Wer zu wenig isst, wird öfter krank, reagiert zudem auch schlechter auf Medikamente und hat eine höhere Sterblichkeit." Der Körper alter Menschen nimmt Kalorien aus dem Essen weit schlechter auf als bei Jungen. Aus zahlreichen Gründen essen Senioren dennoch meist viel weniger. Da wären zunächst die körperlichen Ursachen. "Senioren haben oft Probleme mit Zähnen und Kiefern, zudem ist ihr Geruchs- und Geschmackssinn stark eingeschränkt. Mit 80 Jahren hat man bereits 70 Prozent der Sensorik für Zucker und Salz verloren, weshalb es normal ist, dass der Großvater mehr Würze und Süße im Essen braucht und das Essen im Pflegeheim als langweilig empfindet", erklärt Baeyens. Große Probleme sind auch fehlende Beweglichkeit, kognitive Probleme - Alzheimer-Patienten vergessen leicht zu essen - sowie die oft übersehene Altersdepression.

Hunger im Heim

Besonders entscheidend sind für den Experten jedoch die sozialen Faktoren. "Nicht nur, dass Senioren nach dem Verschwinden des Tante-Emma-Ladens um die Ecke Probleme haben, die Einkaufstasche vom Supermarkt nach Hause zu tragen. Auch Armut spielt mit, da sich immer mehr Menschen im Alter finanziell zwischen Ernährung, Heizung oder Clubbesuch entscheiden müssen und nur eine Option wählen können. Sind 85-Jährige dann plötzlich alleine, hören sie nach ein paar Wochen auf zu kochen und ernähren sich nur noch von Milch, Brot und Käse. Nach einigen Monaten landen sie im Spital."
Dabei geht es Senioren, die zuhause leben, vergleichsweise gut. 15 bis 25 Prozent von ihnen sind mangelernährt, während das Problem in Spitälern 25 bis 40 Prozent und in Pflegeheimen sogar 30 bis 70 Prozent betrifft. Als Ursache erkennt Baeyens hier das knappe Essensbudget und die Personalknappheit. "Das gesamte Essen muss auf einem Tablett serviert werden. Ideal wäre es, jeden Gang des Menüs zu zelebrieren wie bei einem Buffet. Ohne freiwillige Mitarbeiter ist das in keinem Heim möglich."

Überlebenschance im Kühlschrank
Der belgische Altenmediziner betont, dass die Diagnose von Mangelernährung sehr einfach, ihre Behandlung vergleichsweise billig und deren Wirkung für die Gesundheit deutlich zu sehen sind. Dennoch würde das Problem selbst von Ärzten oft übersehen oder bagatellisiert. "Auch Angehörige müssen daher wachsam sein. Ein Blick in den Kühlschrank alter Menschen reicht dazu: Findet man dort nichts oder bloß abgelaufene Nahrung, ist dies ein deutlicher Hinweis für Unterernährung und auch für höhere Sterblichkeit, wie eine Genfer Studie zeigt."
Spitäler und Pflegeeinrichtungen sollten mehr auf die Ernährung achten und auch die Medizin ist gefordert, verdeutlicht Baeyens. So sei es für die Ernährung vorteilhaft, wenn Medikamente - alte Menschen nehmen davon im Schnitt sieben pro Tag zu sich - möglichst gebündelt zu wenigen Tageszeiten eingenommen werden, sofern dies möglich ist. "Unsere Lebenserwartung ist innerhalb von 200 Jahren von 40 auf 80 Jahre gestiegen. Statt die Lebensjahre sollten wir künftig lieber die gesunden Lebensjahre erhöhen. Die Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle", so der Experte.

Quelle: Pressetextredaktion, Johannes Pernsteiner


Demenz: Neue Erkenntnisse


Ein 20-köpfiges Forscherteam der Universität Rostock um Prof. Dr. Jens Pahnke 838) habe jetzt nach sieben Jahren intensiver Forschung ein neues Gen entdeckt, das bei der Alzheimer-Krankheit eine besondere Rolle spiele, berichtet die Alzheimer Forschung Initiative, die dessen Arbeit finanziell unterstützt. Die neuen Ansätze nützten die "Reinigungsfunktion des Gehirns".

Genaue Kenntnisse darüber können es ermöglichen, den Abtransport von Plaques bei Alzheimer-Patienten in Zukunft gezielt zu aktivieren. Ein Erfolg sei dringend nötig, erläutert Pahnke: "Bei 99 Prozent der Alzheimer-Patienten ist die Ursache für ihre Erkrankung noch unbekannt". Im Jahr 2050 werden nach weltweiten Hochrechnungen zwischen 106 und 360 Millionen Demenzkranke erwartet, davon bis zu acht Millionen in Deutschland.

Quelle: SC-Newsletter exclusiv


Guter Tipp von der Inkontinenzhilfe e.V.

Für alle die unter Inkontinenz leiden könnte ein Blick auf diese Seite interessant sein.
Hier finden Sie eine gute Seite in der Rubrik: Verordnungsfähigkeit von Inkontinenzprodukten, die Ihnen helfen können Geld zu sparen. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese nämlich von der Krankenkasse bezahlt werden.

 http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/html/verordnungsfaehigkeit.html



"Ich kann Dich nicht riechen" - Verlust und Lernen des Geruchssinns

Foto Veronika Schöpf

Neuronale und biochemische Vorgänge, die durch einen Verlust des Riechvermögens betroffen sind, werden jetzt erforscht. Diese Untersuchungen bieten einen Einblick in die Auswirkungen des Geruchsverlustes auf relevante Gehirnbereiche. In einem mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF durchgeführten Projekt werden so Grundlagen einer Erkrankung erarbeitet, die erstaunlich viele Personen betrifft. Insbesondere werden dabei auch die Vorgänge bei Personen untersucht, die das Riechen nach einem Verlust wieder neu erlernen.

Zwar wünschten wir manchmal, es wären weniger, dennoch: 20 Prozent unserer Umwelt erfassen wir mit dem Geruchssinn. Dieser ist nicht nur ausgesprochen hoch entwickelt, sondern vermittelt auch wichtige soziale Funktionen. Das erfahren insbesondere Menschen, die keine Geruchswahrnehmung mehr haben. Diese als Anosmie bezeichnete neuronale Erkrankung führt in der Folge oftmals zu schlechter Ernährung, Depressionen und Einsamkeit. Obwohl bis zu 5 Prozent der Bevölkerung an dem totalen Verlust der Geruchswahrnehmung leiden - und 15 Prozent unter einem teilweisen -, ist wenig über die Auswirkungen dieses Ausfalls auf höhere neuronale Prozesse bekannt. In einem jetzt gestarteten Projekt des Wissenschaftsfonds FWF werden diese nun an der Medizinischen Universität Wien erforscht. Dabei nutzt man ein erst seit Kurzem bekanntes Phänomen: Einigen PatientInnen mit Anosmie gelingt es, durch spezielles Training Teile ihrer Geruchswahrnehmung wiederzuerlangen.

 

OLFAKTORISCHES FITNESSPROGRAMM

Zu dem speziellen Untersuchungsansatz meint die Projektleiterin Dr. Veronika Schöpf, Abt. für Neuroradiologie und Muskuloskelettale Radiologie der Universitätsklinik für Radiodiagnostik: "In den letzten Jahren wurde bekannt, dass Betroffene durch spezielle Trainingsmethoden einen gewissen Umfang ihrer Geruchswahrnehmung wiedergewinnen können. Wie das Training wirkt, ist dabei genauso wenig bekannt wie die neuronale Verarbeitung chemosensorischer Information bei Betroffenen. Für uns bietet ein Wiedererlangen der Geruchswahrnehmung aber eine Möglichkeit zu erfahren, wie sich Anosmie auf neuronale Vorgänge auswirkt."
Eine Methode, die Dr. Schöpf dabei für ihre Arbeit benutzt, ist die fMRT (funktionelle Magnetresonanztomografie). Diese Art der Magnetresonanztomografie erlaubt die bildgebende Darstellung von physiologischen Aktivitäten im menschlichen Körper. Aufgrund ihres nicht invasiven Wirkprinzips bietet sich die fMRT für Untersuchungen in besonders sensiblen Bereichen wie dem Gehirn an.
In einem Teil des Projekts wird nun untersucht, ob sich das spezielle Riechtraining auch auf die Aktivität einzelner Gehirnregionen wie den olfaktorischen Kortex auswirkt. Ein Vergleich der Aktivitäten vor und nach einem solchen Training soll dazu Auskunft liefern und zusätzlich klären, ob andere Gehirnstrukturen zur Kompensation des Geruchsverlustes aktiviert werden.
Ein weiterer Kompensationsmechanismus könnte im Trigeminus - dem wichtigsten Nerv für die olfaktorische Wahrnehmung - erfolgen. Zur Klärung dieser Hypothese wird das Team um Dr. Schöpf chemosensorische Stimuli entlang des Nervs von Gesunden und Betroffenen mittels fMRT vergleichen. Gleichzeitig werden dabei auch der Verbrauch an Energie und die relativen Konzentrationen von Neurotransmittern gemessen.

SCHNÜFFELN FÜR DIE WISSENSCHAFT

Aber auch ein ganz besonderer Vorgang des Riechens wird von Dr. Schöpf näher untersucht: das Schnüffeln, auch als "Sniffing" bezeichnet. Dazu Dr. Schöpf: "Wir wissen heute, dass Sniffing mehr ist als nur eine intensive Form des Ansaugens von Luft in die Nasenhöhle. Tatsächlich bewirkt das Schnüffeln eine gesteigerte neuronale Aktivität im olfaktorischen Kortex. Das passiert selbst dann, wenn gar kein Geruchsstoff eingesogen wird. Uns interessiert nun, ob diese Art der neuronalen Aktivierung auch in den Gehirnen von Menschen mit Anosmie möglich ist."

Die Ergebnisse dieses interdisziplinären Projekts von MedizinerInnen, PhysikerInnen und GeruchsforscherInnen werden eine wichtige Grundlage zum Verständnis der Anosmie bieten - und können gleichzeitig auch zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten beitragen. Darüber hinaus liefert dieses vom FWF unterstützte Projekt einen grundlegenden Einblick in die neuronalen Vorgänge eines unserer wichtigsten Sinne.

Redaktion
PR+D - Public Relations für Forschunng + Bildung

Wissenschaftlicher Kontakt:
DI Dr. Veronika Schöpf
Medizinische Universität Wien
Universitätsklinik für Radiodiagnostik
A-1090 Wien


Neue Untersuchung ergab: Im Durchschnitt pro Heimbewohner täglich 7,8 Verordnungen


(SCP)Das Zukunftsforum Demenz hat zusammen mit dem BMFSFJ (Gesundheitsministerium) und dem AWO Bundesverband zu Thema "Arzneimittelversorgung im Pflegeheim" eingeladen. "Als Balance zwischen Freiheit und medikamentöser Fixierung" bezeichnet Frank Hanke, Apotheker die Arzneimittelversorgung im Pflegeheim. Er kritisiert, daß diese bisher nur unzureichende Beachtung gefunden habe, und legte hierzu Zahlen vor.

Im Durchschnitt erhalte ein Heimbewohner täglich 7,8 Verordnungen, davon 5,8 Dauerverordnungen. Rund 64 % aller Heimbewohner, so die Ergebnisse des OPAL-Projektes, erhielten mehr als sechs, 32 % mehr als zehn Verordnungen pro Tag. Hanke sieht im Weg von der "Multimorbidität zur Multimedikation" ein großes Risiko. Im Schnitt habe man mehr als 400 Arzneimittelprobleme pro Pflegeheim gefunden. Bei gut einem Viertel der in der Studie berücksichtigten 168 Bewohner sei es zu 82 "unerwünschten Arzneimittelereignissen" (UAE) und somit Schädigungen, wie z.B. Magenbluten, Stürze, Verwirrtheit oder Inkontinenz gekommen; mit rund 75 % sind davon vor allem an Demenz erkrankte Heimbewohner betroffen.

Gut die Hälfte aller UAE und damit rund 50 % der Kosten seien vermeidbar gewesen, mahnte Hanke. Um dies zu erreichen müßte das Risikobewußtsein aller Beteiligten erhöht, die Kenntnis therapeutischer Alternativen verbessert und die Abstimmung der Heilberufe besser organisiert werden. Durch die Analyse der Versorgungsprozesse, der Erarbeitung der Optimierungsmaßnahmen und deren Umsetzung und Messung konnte im Rahmen des OPAL-Projektes die Gesamtfehlerzahl pro Heimbewohner um durchschnittlich 65,5 % gesenkt werden.

Fazit: Achten Sie als künftiger Bewohner oder als Angehöriger darauf, wie die Versorgungssituation im Hause ist. Die Unterbringung in Wohngruppen - auch für normale Bewohner - ist bereits in vielen guten Häusern umgesetzt. Die dadurch größere Übersicht des Pflegepersonals schafft nicht nur zufriedenere Bewohner; eine bessere Betreuungssituation mit dazugehörenden Gesundheits- und Freizeitprogrammen und sie vermeidet unnötiges Ruhigstellen von Bewohnern mit demenziellen Problemen. Bekanntlich neigen gerade Demente zu Unruhezuständen - besonders nachts - was in vielen Häusern mittels Medikamenten und Bettgittern unterbunden wird. Fortgebildete Pfleger in gut geführten Häusern mit ausreichend vorhandenem Fachpersonal hat dies nicht nötig!
Fragen Sie als Angehöriger nach, ob die Menge der Medikamente und die Fortdauer der Gaben tatsächlich notwendig sind. Vielleicht besteht die Einnahme nur aus Gewohnheit fort. Notieren Sie sich die Namen der Medikamente und scheuen Sie sich nicht davor, den Arzt zu fragen, ob diese vielleicht sogar zu Gegenanzeigen oder zu einer aufhebenden Wirkung führen. Gerade Psychopharmaka zur Ruhigstellung führen zu Persönlichkeitsveränderungen und den am Anfang des Artikels beschriebenen Problemen. Es mag vielleicht bequemer sein, menschenwürdig und gesund ist das sicherlich nicht!

Beachten Sie: Psychopharmaka, Bettgitter sowie Fixierungen im Bett oder Rollstuhl gehören zu den "Freiheitsberaubenden Maßnahmen". Sie müssen üblicherweise von Angehörigen / Betreuern schriftlich genehmigt werden! Überlegen Sie gut, ob das wirklich notwendig ist.





Studie zeigt beeinddruckende Ergebnisse


Neue Therapie hilft Demenzkranken

Im Rahmen einer Studie des Universitätsklinikums Erlangen in Zusammenarbeit mit der Diakonie Neuendettelsau wurde die Wirksamkeit einer neuen Therapieform erprobt. Bei dieser Therapie  "MAKS aktiv" wird eine Aktivierungstherapie ohne Medikamentengabe eingesetzt. Dabei werden dank des Einsatzes die alltagspraktischen und geistigen Fähigkeiten von Demenzkranken gefördert, womit sie längere Zeit stabil bleiben. Zusätzlich verbessert sich dabei noch ihre Stimmung und ihr soziales Verhalten. Die Förderung der Betroffenen durch "MAKS aktiv" erfolgt in vier Bereichen: motorische, alltagspraktische und kognitive Aktivierung sowie eine spirituelle Einstimmung. Ein Therapeutenteam arbeitete ein Jahr lang zweistündig sechs Mal in der Woche mit je zehn Personen. Insgesamt 97 Menschen mit Demenz haben an der Studie teilgenommen, wobei die eine Hälfte von ihnen als Kontrollgruppe diente.

Ihre alltagspraktischen Fähigkeiten übten sie etwa beim Bauen eines Vogelhäuschens oder beim Obstschneiden. Bei der kognitiven Aktivierung haben sie Aufgaben, wie etwa Symbolpaare anstreichen oder Gegenstände benennen, gelöst. Zur spirituellen Einstimmung wurden Lieder gesungen oder über Dinge gesprochen, die Betroffene emotional bewegt haben. Stephan M. Abt, Leiter des Siegmund-Faber-Heims in Hersbruck, betont, daß zwar viele Einrichtungen ähnliche Aktivitäten anwenden, jedoch diese neue Therapie nicht damit vergleichbar sei. "Das Neue hier ist die Bandbreite der vier Module", lobt Abt die Therapie. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Therapie sei, nicht irgendetwas zu machen, sondern auch zu überprüfen in wie weit sich die Fähigkeiten verbessert haben. Jedoch ist diese intensive Förderung, die mit zusätzlichem personellen Aufwand verbunden war, nur im Rahmen des Projektes möglich gewesen. Daher wird nun nach der Studienphase zwar vieles weiterhin täglich angeboten, jedoch nicht in der gesamten Breite. Hermann Schoenauer, Leiter der Diakonie Neuendettelsau meint: "Der Begriff der Pflegebedürftigkeit muss anders definiert werden". Eine Orientierung an die Potenziale und nicht an Defizite, wie es momentan geschieht, würde auch die Grundlage für die Finanzierung solcher Therapien bieten.

Studienleiter Gräßel möchte gerne an den erzielten Ergebnissen anknüpfen und in einer neuen Studie die Wirksamkeit der MAKS-Therapie in Kombination mit Medikamenten überprüfen. Die Gespräche mit dem Gesundheitsministerium laufen bereits. In seiner Vorstellung der Ergebnisse im "Pflegereport 2010" wurde vorausgesagt, dass es in 50 Jahren voraussichtlich 2,5 Millionen Demenzkranke in Deutschland geben wird. Schon jetzt sind von der Krankheit etwa 1,1 Millionen Menschen betroffen. Sie werden oft mit Medikamenten behandelt, die das Fortschreiten der Krankheit aber nur für sechs Monate aufhalten können. Eine Therapie, die Betroffene heilt, ist im Moment "illusionär", gibt der Leiter der Studie, Prof. Elmar Gräßel von der Psychiatrischen Uniklinik Erlangen zu bedenken.




Keine Chance für spröde Winterhaut

Basische Mineralstoffe entsäuern und verbessern das Hautbild

(djd). Frostige Winde und warme Heizungsluft setzen die Haut im Winter starken Belastungen aus. Als Reaktion auf die trockene Luft zeigt sich das größte Organ des Körpers oft rau, rissig und spröde. Und dies gilt längst nicht nur für diejenigen, die ohnehin unter Hautproblemen wie Schuppen, Ekzemen oder Pilzerkrankungen leiden. Jeder, der die Bedürfnisse seiner Haut nicht ausreichend berücksichtigt, kann betroffen sein. Denn zu einer adäquaten Hautpflege gehören nicht nur Cremes und Salben. Auch Änderungen im Lebensstil können notwendig sein, um das Hautbild von innen zu verbessern.

Lebensweise begünstigt Säureüberschuss

Wenn die Haut trocken und faltig wirkt, kann dies Zeichen einer Übersäuerung sein. Ein in erster Linie"saurer" Lebensstil mit Stress, wenig Bewegung und einer einseitigen, fleischlastigen Ernährung sorgt dafür, daß der Körper die überschüssige Säure nicht mehr ausscheiden kann. Lagert sich diese im Bindegewebe ab,  kommt es zu Funktionsstörungen und Elastizitätsverlust, was wiederum die Entstehung einer Cellulitis begünstigen kann.

Entsäuerung mit der Basenkur

Um die belastende Säure abzubauen und so die Haut zu entlasten, werden basische Mineralstoffe - wie sie als organisch gebundene Mineralstoffe in Obst, Gemüse und Salat vorkommen - als Gegenspieler benötigt. Da eine Ernährungsumstellung oft nicht von heute auf morgen möglich ist, sollte zu Beginn eine Entsäuerung mit Basenpräparaten erfolgen. Wichtig ist, beim Einnehmen darauf zu achten, daß man natürliche Basen mit Citraten wählt wie beispielsweise Basica (Apotheke). Unter www.basica.de gibt es alle Informationen und einen Säure-Basen-Test. Damit die eingelagerte Säure ausgeleitet werden kann, empfehlen Ernährungsexperten die Anwendung in Form einer Kur über zwei bis drei Monate. Wird die Haut mit baischen Mineralstoffen von innen entlastet und die Säure ausgeleitet, zeigt sie sich wieder von ihrer schönsten Seite.


Nicht nur die Haut, sondern das gesamte Wohlbefinden kann durch eine Entsäuerung positiv beeinflusst werden.

Ins Gesicht geschrieben

Die Haut kann ein zuverlässiger Indikator für den Grad der Übersäuerung sein. Erste Zeichen mangelnder Entsäuerung sind Unreinheiten, Rötungen oder eine im Vergleich zum Lebensalter zu trockene und faltige Haut. Auch intensiver Schweißgeruch kann ein erster Hinweis auf eine sogenannte chronische Übersäuerung sein. Wird nicht mit einer Ernährungsumstellung und der Zufuhr von Basen für Ausgleich gesorgt, können sich mit der Zeit Hautbeschwerden entwickeln, die hartnäckig sind und sich therapeutisch nicht so leicht beeinflussen lassen.
Auf www.saeure-basen-forum.de gibt es Informationen. Teststreifen erhalten Sie in jeder Apotheke.


Neue Hoffnung in Sachen Demenzprävention

Wissenschaftler der Universität Oxford wollen nach neuesten Studienergebnissen entdeckt haben, daß die regelmäßige Einnahme von Vitamin B eine preiswerte und wirksame Waffe gegen Altersdemenz sein könnte.Die Einnahme des Vitamins bei älteren Menschen soll das Schrumpfen des Gehirns eindämmen und damit der Demenz vorbeugen. Die Resultate müßten jedoch nun in weiteren Studien überprüft werden.

Das Zurückgehen der kognitiven Leistungsfähigkeit ist den Forschern zufolge ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses. Bei Menschen mit Anzeichen eines "mild cognitive impairment" (MCI), einer Art Vorstufe von Alzheimer und anderen Demenz-Typen mit kleineren Sprachproblemen und Gedächtnislücken, zeige sich die Entwicklung stärker als bei anderen. Vor allem diesen Patienten, die oft eine Demenz entwickeln, könne durch Vitamin B geholfen werden.

Für die Studie wurden 168 Freiwillige im Alter von über 70 Jahren, die Anzeichen von MCI zeigten, über einen Zeitraum von zwei Jahren entweder eine hohe Dosis der Vitamintypen B6 und B12, oder aber ein Placebo (Scheinmedikament) gegeben. Es zeigte sich, daß das altersbedingte Schrumpfen des Gehirns bei den Vitamin-B-Konsumenten teiweise um bis zu 50 Prozent reduziert wurde.

"Das ist ein extrem auffallendes, dramatisches Ergebnis", meinte David Smith, einer der Leiter der Studie. Er warnte jedoch auch davor, daß ältere Menschen unkontrolliert hohe Vitamindosen zu sich nehmen. Der Langzeiteffekt müsse genau untersucht werden, zum Teil werden hohe Vitamindosen mit Krebs in Verbindung gebracht.

Außen Lyzeum, innen Museum
Warum Zähne das wahre Alter verraten

Die meisten Menschen kennen die folgende Situation: Man spricht mit jemandem, den man gerade kennengelernt hat. Nach einem Blick auf das Gesicht und die Haltung ordnet man sein Gegenüber in Sekundenschnelle einer bestimmten Altersgruppe zu - und verschätzt sich dabei hin und wieder.
Denn sobald der Gesprächspartner lächelt, korrigiert man seine ursprüngliche Altersschätzung mitunter gleich um ein paar Jahre nach oben, wenn seine Zähne schon etwas betagt aussehen. Doch was genau lässt einen Menschen eigentlich alt aussehen, wenn es um die Zähne geht? Auf diese Frage hat die Wissenschaft jetzt eine Antwort gefunden.

Was das Gebiss altern lässt

Mundhygiene-Experten der Signal-Forschung haben fünf Faktoren identifiziert, die das wahre Alter der Zähne bestimmen. Ein wichtiger Punkt sind Verfärbungen. Leuchtend weiße Zähne werden zwar inzwischen wieder kritischer betrachtet, da sie durch ihre offensichtliche Künstlichkeit einen Menschen sogar älter wirken lassen können. Dennoch ist die Farbe ein wichtiges Detail - sie sollte schön hell sein, das Weiß des Augapfels aber nicht überstrahlen. Idealerweise wird die Färbung des Teints ebenso berücksichtigt. Auch die Gesundheit des Zahnfleischs beeinflusst sehr stark, wie alt oder jung ein Gebiss tatsächlich wirkt. Ein Zahnfleischrückgang und eine vermehrte Empfindlichkeit sind deutliche Zeichen des Alterns. Auch die Sensibilität der Zähne spielt eine Rolle: Vor allem ältere Zähne sind häufig von Zahnschmelabnutzung betroffen.
Foto Prodente

Zeitlos schöne Zähne

Um diese Zeichen der Zeit zu vermindern, sind speziell auf diese Probleme abgestimmte Mundhygiene-Produkte entwickelt worden.  Vitamin E sorgt mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften für gesundes Zahnfleisch. Kalium und Calcium hilft dabei, den Zahnschmelz zu stärken. Eine gute Zahncreme, Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten helfen mit bei der guten Zahn- und Mundhygiene.
(djd)

Ebenfalls sinnvoll sind regelmäßige Besuche beim Zahnarzt - mindestens zweimal im Jahr. Zusätzlich zum regelmäßigen Check empfiehlt es sich die Zähne in der Praxis professionell reinigen zu lassen. Damit erhält man seine Zähne und das Zahnfleisch und der positive Nebeneffekt ist ein schönes glattes Gefühl auf der Oberfläche, dem Dentin.

Wenn aber dann doch der Zahn der Zeit an ihren Zähnen nagt ist es manchmal erforderlich mehr zu tun als sie zu reinigen oder mittels Verblendschalen zu verschönern. Sind Zähne schadhaft oder gar verlorengegangen, ist die Überkronung oder der Ersatz fehlender Zähne notwendig. Dies ist nicht nur eine rein kosmetische Angelegenheit.

Warum Zahnersatz?

Die Zähne erfüllen eine unentbehrliche Funktion nämlich die Zerkleinerung der Nahrung.
Kauen bedeutet Aufschlüsselung der Nahrung in seine Nährstoffe. Noch gesunde Zähne können im Laufe der Zeit in die Lücke hinein kippen. Fehlt ein Frontzahn kann auch die Aussprache leiden. Gesunde und vollständige Zähne sind also nicht nur reine Kosmetik, sondern unter ganzheitlichen Aspekten betrachtet sehr wichtig. Zahnersatz soll immer seinem natürlichem Vorbild entsprechen. Lassen Sie sich nicht nur von Modetrends beeinflussen, sondern vom Zahnarzt Ihres Vertrauens beraten.
R.K.





Beeren putzen das Gehirn im Alter
Verbesserter Selbstschutz der Nerven durch Antioxidantien

Erdbeere: Köstlich und gesund für das Gehirn (Foto: aboutpixel.de/Utzig)
Boston/Bremerhaven (pte/25.08.2010/06:10) - Wer häufig Heidelbeeren, Erdbeeren und Brombeeren isst, sorgt damit für ein gutes Gedächtnis im Alter vor. Denn bestimmte Inhaltsstoffe von ihnen helfen dem Gehirn dabei, giftige Eiweiße zu zerstören. Das berichten Forscher beim Treffen der American Chemical Society http://www.acs.org. Sie erhoben die Wirkung von Polyphenolen, die dem oxidativen Stress bei degenerativen Gehirnerkrankungen, Herzproblemen, Krebs und anderen Alterskrankheiten entgegenwirken.

Dass Beeren den Nervenverfall im Alter verzögern und dabei die Lern- und Erinnerungsfähigkeit aufrecht erhalten, wurde schon früher an Ratten gezeigt. Nun untersuchten die Forscher die sogenannten Mikroglia-Zellen. Ähnlich wie eine Müllabfuhr entfernen diese den biochemischen Abfall im Gehirn, der sonst die Funktion der Neuronen verschlechtert, und rezyklieren ihn. Dieser als "Autophagie" bezeichnete Prozess funktioniert im Alter immer schlechter, obwohl hier erhöhter Entsorgungsbedarf besteht.

Am Gehirnmodell einer Maus konnte nun gezeigt werden, dass Extrakte aus Heidel-, Erd- und Brombeeren die Aktivität von jenem Protein unterbinden, das im Alter die Autophagie unterbricht. Somit unterstützen die Beeren die Arbeit der "Müllabfuhr-Zellen". "Unsere Forschung ist die erste, die diesen Effekt bei Beeren nachweisen kann", berichtet die Studienleiterin Shibu Poulose.


Saft für gute Erinnerung

"Die antioxidant wirkenden Inhaltsstoffe stecken vor allem in den Bestandteilen, die beim Pressen als Reststoffe zurückbleiben. Also in der Haut und in den Kernen", erklärt die Lebensmitteltechnologin Marie Bildstein vom Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven http://www.ttz-bremerhaven.de gegenüber pressetext. Selbst gefrorene Beeren enthalten Polyphenole und ebenso zu Marmelade verarbeitete, sofern die Einkochtemperatur nicht zu hoch war. "Allerdings sind antioxidante Wirkstoffe empfindlich auf Licht und Temperatur und gehen auch bei zu langer Lagerung verloren."

Das Interesse der beerenverarbeitenden Industrie an Polyphenolen ist hoch. Bildstein arbeitet in einem EU-Projekt, das neben der Wirkung dieser gesundheitsfördernden Stoffe auch deren Integration in Produkten erforscht. "Safthersteller brauchen etwa die Möglichkeit, Rückstände aus der Presse zu verwenden. Der klassische Weg dazu sind Lösungsmittel, wir wollen es jedoch mit Enzymen schaffen. Das ist schonender." Die Expertin rechnet damit, dass Ergebnisse dazu noch bis Jahresende vorliegen werden.


Quelle: Pressetext



"Inception" - Gedanken implantieren funktioniert

Psychologen: Falsche Erinnerung begleitet uns auch im Alltag

Wien (pte/16.08.2010/13:58) - Die Handlung des Films "Inception" http://inceptionmovie.com ist nicht so abgefahren, wie auf den ersten Blick scheinen mag. Die Idee der Gedankenmanipulation, die die Kinobesucher außer den Spezialeffekten und imaginären Landschaften in Bann zieht, ist in der Psychologie bekannt und untersucht. Ideen können tatsächlich in die Köpfe von Menschen eingepflanzt und in das Gedächtnis einer Person einverleibt werden. Was im Film überspitzt dargestellt wird, kommt sogar im Alltag vor. "Oft glauben wir, Ereignisse hätten stattgefunden, ohne dass es eine historische Grundlage gibt", erklärt Johann Lehrner vom Berufsverband der österreichischen Psychologen http://www.boep.eu im pressetext-Interview.

Spionage im Unterbewußtsein

Im Film schaltet sich der Wirtschaftsspion Dominic Cobb - verkörpert von Leonardo Di Caprio - in die Träume von Menschen ein. Er durchwühlt sie nicht nur nach Informationen, sondern beeinflusst sie sogar. Als ein Kunde mit der Vernichtung seiner Konkurrenz beauftragt, nutzt Cobb diese Fähigkeit gezielt aus. Er implantiert seinem Opfer im Traum Hoffnungen und Ängste und bringt es dazu, dessen Unternehmen zu zerstören. Zuvor hatte Cobb die Technik nur bei seiner eigenen Frau angewendet - die sich jedoch dadurch in einer ständigen Traumwelt wähnte, depressiv wurde und Selbstmord beging.

Weißer Bär und Kaufhaus-Trauma

Psychologen fasziniert das "false memory" schon Jahrzehnte. Der Havard-Forscher Daniel Wegner zeigte, dass man Menschen bestimmte Gedanken denken lassen kann, indem man genau das Gegenteil verlangt. Etwa die Aufforderung, nicht an einen weißen Bären zu denken, malt das Bild des Tieres unweigerlich ins Gehirn. Ähnlich kann auch ein Filmdarsteller bei Inception kaum den Gedanken an einen Elefanten unterdrücken. Elizabeth Loftus von der University of California hat hingegen gezeigt, dass man Menschen jedes Alters die traumatische Erinnerung einpflanzen kann, sie seien als Kind in einem Einkaufszentrum verloren gegangen.
Selten, aber doch kommt es auch vor, dass Menschen nur glauben, in der Kindheit missbraucht worden zu sein. "Unser Gehirn ändert sich während des ganzen Lebens und fügt dabei immer neue Erinnerungen hinzu oder nimmt bestehende weg. Für die neuen Inhalte werden teilweise neue Bilder kreiert", erklärt Lehrner, der an der Medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at als Neuropsychologe tätig ist. Bei der immer stärkeren Gehirnveränderung im Alter wird dieser Effekt stärker - und auch die damit verbundenen Probleme. "Besonders Demenzpatienten können oftmals nicht mehr zwischen Erinnerung und Realität unterscheiden."
/> Gehirn unterscheidet nicht

Doch auch im Alltag begleitet uns die falsche Erinnerung, betont der Experte. Manchmal geben Lenker und Beifahrer nach einem Unfall an, das Reh sei von der jeweils anderen Straßenseite ins Auto gesprungen. Auch klingen Erinnerungen an einen gemeinsam verbrachten Urlaub bei zwei Familien im Nachhinein bisweilen ganz anders. Kompliziert wird es, wenn Zeugen einer Gerichtsverhandlung Darstellungen aus der Zeitung in ihr eigenes Gedächtnis einverleiben. "Es gibt keine Möglichkeit, falsche von echter Erinnerung zu trennen. Beide sind für Menschen so real wie die historische Erinnerung", so Lehrner.

aus Pressetext Redakteur: Johannes Pernsteiner


Aktuelle Forsa-Studie belegt:

Jeder vierte Bundesbürger trinkt zu wenig – mit Folgen für die Gesundheit

 

Jeder vierte Bundesbürger über 14 Jahren nimmt zu wenig Flüssigkeit zu sich. Zwei Drittel der Bürger – 65 Prozent – geben dagegen an, die empfohlene Mindestmenge von 1,5 Litern zu trinken.
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Studie . Befragt wurden deutschlandweit 1.004 Personen ab 14 Jahren.Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu mindestens 1,5 Litern Flüssigkeit am Tag, am besten in Form von Wasser, insbesondere in der heißen Jahreszeit. Jedem vierten Bundesbürger gelingt dies nicht. Dabei werden die Folgen unterschätzt: Denn zu wenig Wasser lässt das Blut langsamer fließen. Die Folge: Müdigkeit, Unkonzentriertheit, Muskelschwäche oder -krämpfe. Ebenso kann durch ausreichendes Trinken Kopfschmerzen vorgebeugt bzw. der Schmerz gemindert werden. Dies gerade in der heißen Jahreszeit. Rund drei Viertel aller Beschwerden könnten durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr verhindert werden.

Gerade die ältere Generation weist ein Flüssigkeitsdefizit auf, da hier das Durstempfinden nicht mehr so ausgeprägt ist wie in jüngeren Jahren. Daher ist es empfehlenswert sich die Flüssigkeitsmenge passend zur empfohlenen Tagesmenge anzurichten, so daß man dazu veranlaßt wird regelmäßig eine kleine Menge Flüssigkeit über den Tag hinweg verteil zu sich zu nehmen.

Die Alzheimergesellschaft hat in ihren Studien belegen können, daß regelmäßige Bewegung und ausreichend Flüssigkeit, das Gehirn gut versorgt und damit die Leistungen verbessert. Gerade an heißen Tagen werden sehr viele Hochbetagte aus diesem Grunde dehydriert in Kliniken eingeliefert.




Tatkräftige Hilfe für Fitness und Vitalität

Das Leben könnte so schön sein, wäre man immer fit und voller Energie - und dafür läßt sich einiges tun.

So sind oft moderne Ernährungssünden und Bewegungsmangel daran schuld, daß man sich matt und abgeschlagen fühlt und Gesundheitsstörungen zunehmen. Regelmäßig Bewegung und eine vitamin- und nährstoffreiche Kost sind daher ein gutes Rezept, um Vitalität und Lebensqualität zu verbessern.

Doch das genügt nicht immer. Ob man fit ist, ist auch von anderen Faktoren abhängig.

Gesunde Zähne und Zahnfleisch

Die Zähne erfüllen eine unentbehrliche Funktion nämlich die Zerkleinerung der Nahrung.
Kauen bedeutet Aufschlüsselung der Nahrung in seine Nährstoffe. Noch gesunde Zähne können im Laufe der Zeit in die Lücke hinein kippen. Fehlt ein Frontzahn kann auch die Aussprache leiden. Gesunde und vollständige Zähne sind also nicht nur reine Kosmetik, sondern unter ganzheitlichen Aspekten betrachtet sehr wichtig.

Gehen daher regelmäßig zur Kontrolle zu Ihrem Zahnarzt. Nur gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch helfen Ihnen dabei die Nahrung zu zerkleinern. Zahnbetterkrankungen wirken sich nicht nur auf die Zahnerhaltung alleine aus, über die Schleimhäute nimmt der Körper auch Medikamente und Bakterien auf. Die besten Lebensmittel helfen wenig, wenn Erkrankungen im Mund nicht erkannt werden und so auf ihre inneren Organe einwirken. Bezüglich der Zerkleinerung der Nahrung helfen Sie auch Ihrem Verdauungssystem. Es wird weniger belastet (Magen) und der Darm schlüsselt die Nahrungsbestandteile inklusive der Vitamine besser auf.

Haben Sie Zahnersatz?

Neben der guten regelmäßigen Pflege ist auch dann, wenn Sie keine eigenen Zähne mehr haben und dafür eine Prothese tragen der Zahnarztbesuch wichtig. Er untersucht ihr Zahnfleisch auf Entzündungen und prüft ob die Prothese noch richtig sitzt. Wenn nicht sollten Sie nicht einfach nur auf eine Haftcreme ausweichen, deren Wirkstoffe sich ebenso im Dauergebrauch auswirken können. Eine regelmäßige Unterfütterung hilft Ihnen bei der normalen Veränderung des Kiefers,  durch Anpassung an die neuen Gegebenheiten, wieder besser zubeißen zu können und verschafft Ihnen neue Lebensqualität. Eine Haftcreme ist damit überflüssig. Sie sollte - wenn überhaupt - nur kurz übergangsweise benutzt werden -  bis zum Zahnarzttermin. Zum Reinigen reicht eine Bürste und Zahncreme völlig aus. Am besten nach jeder Mahlzeit und fragen Sie ihren Zahnarzt nach einer guten Mundspülung. Bei eigenem Zahnbestand oder festsitzendem Zahnersatz ist eine professionelle Zahnreinigung die beste Vorsorge für Zähne und Zahnfleisch.

Wenn die Balance in Ihrem Darm nicht mehr stimmt

Können die "guten" Darmbakterien in der Darmflora, die wichtig sind für die Verwertung der Nahrungsmittel, durch "schlechte" Bakterien verdrängt werden. Hauptsächlich verantwortlich sind hier Weißmehl, Zucker und Konservierungsstoffe. Die Darmflora ist wichtig für die Immunabwehr, was sich in Krankheitsanfälligkeit zeigt, wenn das Gefüge nicht stimmt. Stellen Sie eine ihnen unerklärliche Leistungs- und Befindlichkeitsschwäche fest, konsultieren Sie ihren Hausarzt, der das Darmmilieu durch ein Labor untersuchen lassen kann, wenn andere Faktoren ausscheiden. Er wird Ihnen dann Tipps geben wie man wieder die natürlichen Bakterien ins Gleichgewicht bekommt.

Achten Sie also auf Ihren Lebensstil und auf schadstofffreie Nahrung. Nahrungsergänzungsmittel - egal in welcher Form - sollten Sie nur in Absprache ihres Arztes zu sich nehmen. Er kennt Sie und ihren Körper am besten und weiß womit man ihn am besten unterstützen kann, damit Sie gesund und vital bleiben. Artikel in Zeitschriften sollten sie mit der nötigen kritischen Vorsicht begegnen. Was für den Einen gut ist, muß nicht automatisch auch für Sie zut

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