
Derzeit werden die Richtlinien sowie die Person des Gesundheitsministers in den Koalitionsverhandlungen in Berlin ausgehandelt. Wie schon in den vergangenen Legislaturperioden üblich ist gerade dieses Ministerium zusammen mit dem Finanzministerium eines der ungeliebtesten Teile der Politik. Der Finanzminister hat die Aufgabe den einzelnen Ministerium zu erklären, welche Teile aus ihrem Wunschkatalog (noch) finanzierbar sind und welche nicht. Üblicherweise wird hier am meisten um jeden Posten gestritten und jeder versucht hier das Gesicht zu wahren und als “Sieger” aus der Debatte herauszukommen .
Genauso problematisch ist das Gesundheitsministerium. Ein Amt, das nicht unbedingt beliebt ist bei den Politikern - die ja auch sehr häufig versuchen das Amt schnell wieder zu wechseln. Einzige Ausnahme derzeit Ulla Schmidt. Dies ist jedoch kein Qualitätszertifikat für ihre Fachkompetenz, sondern eher ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken. Das Problem mit diesem Amt ist schnell erklärt: Es ist höchst undankbar, weil hier unterschiedliche Interessenlagen aufeinander prallen, die vom Wesen her zusammengehören - aber nicht zusammenpassen.
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am Dienstag, den 20. Oktober 2009 um 14:46 Uhr veröffentlicht
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