30. Mai 2010




So sind oft moderne Ernährungssünden und Bewegungsmangel daran schuld, daß man sich matt und abgeschlagen fühlt und Gesundheitsstörungen zunehmen. Regelmäßig Bewegung und eine vitamin- und nährstoffreiche Kost sind daher ein gutes Rezept, um Vitalität und Lebensqualität zu verbessern.
Doch das genügt nicht immer. Ob man fit ist, ist auch von anderen Faktoren abhängig.
Gesunde Zähne und Zahnfleisch
Die Zähne erfüllen eine unentbehrliche Funktion nämlich die Zerkleinerung der Nahrung.
Kauen bedeutet Aufschlüsselung der Nahrung in seine Nährstoffe. Noch gesunde Zähne können im Laufe der Zeit in die Lücke hinein kippen. Fehlt ein Frontzahn kann auch die Aussprache leiden. Gesunde und vollständige Zähne sind also nicht nur reine Kosmetik, sondern unter ganzheitlichen Aspekten betrachtet sehr wichtig.
Gehen daher regelmäßig zur Kontrolle zu Ihrem Zahnarzt. Nur gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch helfen Ihnen dabei die Nahrung zu zerkleinern. Zahnbetterkrankungen wirken sich nicht nur auf die Zahnerhaltung alleine aus, über die Schleimhäute nimmt der Körper auch Medikamente und Bakterien auf. Die besten Lebensmittel helfen wenig, wenn Erkrankungen im Mund nicht erkannt werden und so auf ihre inneren Organe einwirken. Bezüglich der Zerkleinerung der Nahrung helfen Sie auch Ihrem Verdauungssystem. Es wird weniger belastet (Magen) und der Darm schlüsselt die Nahrungsbestandteile inklusive der Vitamine besser auf.
Haben Sie Zahnersatz?
Neben der guten regelmäßigen Pflege ist auch dann, wenn Sie keine eigenen Zähne mehr haben und dafür eine Prothese tragen der Zahnarztbesuch wichtig. Er untersucht ihr Zahnfleisch auf Entzündungen und prüft ob die Prothese noch richtig sitzt. Wenn nicht sollten Sie nicht einfach nur auf eine Haftcreme ausweichen, deren Wirkstoffe sich ebenso im Dauergebrauch auswirken können. Eine regelmäßige Unterfütterung hilft Ihnen bei der normalen Veränderung des Kiefers, durch Anpassung an die neuen Gegebenheiten, wieder besser zubeißen zu können und verschafft Ihnen neue Lebensqualität. Eine Haftcreme ist damit überflüssig. Sie sollte - wenn überhaupt - nur kurz übergangsweise benutzt werden - bis zum Zahnarzttermin. Zum Reinigen reicht eine Bürste und Zahncreme völlig aus. Am besten nach jeder Mahlzeit und fragen Sie ihren Zahnarzt nach einer guten Mundspülung. Bei eigenem Zahnbestand oder festsitzendem Zahnersatz ist eine professionelle Zahnreinigung die beste Vorsorge für Zähne und Zahnfleisch.
Wenn die Balance in Ihrem Darm nicht mehr stimmt
Können die “guten” Darmbakterien in der Darmflora, die wichtig sind für die Verwertung der Nahrungsmittel, durch “schlechte” Bakterien verdrängt werden. Hauptsächlich verantwortlich sind hier Weißmehl, Zucker und Konservierungsstoffe. Die Darmflora ist wichtig für die Immunabwehr, was sich in Krankheitsanfälligkeit zeigt, wenn das Gefüge nicht stimmt. Stellen Sie eine ihnen unerklärliche Leistungs- und Befindlichkeitsschwäche fest, konsultieren Sie ihren Hausarzt, der das Darmmilieu durch ein Labor untersuchen lassen kann, wenn andere Faktoren ausscheiden. Er wird Ihnen dann Tipps geben wie man wieder die natürlichen Bakterien ins Gleichgewicht bekommt.
Achten Sie also auf Ihren Lebensstil und auf schadstofffreie Nahrung. Nahrungsergänzungsmittel - egal in welcher Form - sollten Sie nur in Absprache ihres Arztes zu sich nehmen. Er kennt Sie und ihren Körper am besten und weiß womit man ihn am besten unterstützen kann, damit Sie gesund und vital bleiben. Artikel in Zeitschriften sollten sie mit der nötigen kritischen Vorsicht begegnen. Was für den Einen gut ist, muß nicht automatisch auch für Sie zutreffen. Vertrauen Sie lieber einem Fachmann!
Ruth Knittel
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15. April 2010
Engagiert vermittelt die Schauspielerin ihrer Enkelin traditionelle Werte
(djd/pt). Christine Kaufmann ist gerade 65 geworden, doch vom Rentnerdasein weiter entfernt denn je. Die lebhafte Schauspielerin hat noch viele Pläne. Sie träumt von einem eigenen Bauernhof und von viel Zeit, um ihre Interessen zu verfolgen: Mit dem Verkauf von Beautyprodukten bei einem Homeshopping-Sender will sie weiter geschäftlich expandieren - und endlich Schriftstellerin werden, denn Schreiben liegt ihr am Herzen. Ein Anfang ist schon gemacht. Neben zahlreichen Ratgeber
büchern soll im März 2010 ein neues Buch erscheinen.

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| Christine Kaufmann würde gern auf einem Bauernhof leben und dort eigene Bücher schreiben.
(Foto: djd/Petra Stadler, München) |
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(djd/pt). Sie begeisterte einst als “Rosen-Resli” und ging bereits im Alter von 15 Jahren nach Hollywood: Christine Kaufmann sorgte nicht nur durch ihre Heirat mit Tony Curtis für Schlagzeilen. Nach der Trennung von dem berühmten Schauspieler kehrte die gebürtige Österreicherin nach Deutschland zurück und avancierte zur Charakterdarstellerin. Seit einigen Jahren widmet sich die schöne 65-Jährige nun einer ganz privaten Rolle: Als Star-Oma vermittelt sie heute ihren vier Enkelkindern sehr traditionelle Werte. Seit über zehn Jahren ist das Multitalent im weit verstreuten Familienverbund die Matriarchin. Sie finanziert und organisiert, behütet und betreut.
Ein Vorbild für Dido
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| Die schöne Schauspielerin Christine Kaufmann gibt ihrer Enkelin Dido gern Tipps.
(Foto: djd/Inge Prader, Austria) |
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Eine besonders enge Beziehung verbindet Christine Kaufmann mit ihrer Enkelin Dido. Die 25-Jährige hat in Berlin Design studiert und will sich eine Existenz als Hutmacherin aufbauen. Oma Christine, erfolgreiche Buchautorin, Geschäftsfrau und Beauty-Expertin, leistet dabei Starthilfe und gibt Ratschläge in allen Lebenslagen. “Sie ist eine starke Frau und immer mein Vorbild gewesen”, betont die Enkeltochter.
Die beiden reden über alles, über Männer und Musik, Politik, Disziplin, aber auch über Pflege und Gesundheit. Die Oma: “Ich finde es ganz toll, dass Dido auf mich hört, zum Beispiel bei meinen Tipps für die Ernährung. Auch da bin ich traditionell geprägt, man soll innerhalb der Saison kaufen und sich an der regionalen Küche orientieren.”
Das Geheimnis der Schönheit
Der zeitlos schöne Filmstar setzt auch bei seiner Gesundheit auf einen Klassiker: “Ich schwöre auf mein tägliches Basica, weil ich sehr darauf achte, dass mein Körper nicht übersäuert. In diesem Mittel stecken lebensnotwendige basische Mineralstoffe als Ergänzung der üblichen Ernährung, die bauen belastende Säure ab. Für eine gesunde Ernährung esse ich viel Fisch und Gemüse, wenig Fleisch, lasse Weißmehl ganz weg und verzichte auf manchen Käse.” Darin liegt wohl auch das Geheimnis ihrer Schönheit. Christine Kaufmann: “Das biologische Gleichgewicht im Körper muss funktionieren, das bewahrt die Schönheit und das Wohlbefinden.”
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5. Februar 2010
Sportwissenschaftler:
“Diabetes ist eine Krankheit, der man davonlaufen kann!”
Die meisten Diabetiker können nach einer Studie des Heidelberger Sportwissenschaftlers Gerhard Huber ihre Krankheit aus eigener Kraft bekämpfen.
“Diabetiker müssen lernen, Bewegung in ihren Alltag zu integrieren.” Das Gesundheitssystem sei darauf aber nicht ausgerichtet. “Es gibt eine Vielzahl von Medikamenten. Die werden verschrieben - und alle sind glücklich”, kritisierte er. “Der Arzt müsste den Patienten eigentlich Druck machen und sie zur Bewegung zwingen.”
Der Sportwissenschaftler hatte das Pilotprojekt einer Krankenkasse begleitet, die in neun Städten spezielle Bewegungskurse für Diabetiker anbot. 250 Personen nahmen an der Studie teil. “
Innerhalb von zehn Wochen sei die Leistungsfähigkeit auf mehr als 50 Prozent gestiegen. “Aus anderen Studien wissen wir außerdem, daß regelmäßige Bewegung den Blutzuckerspiegel nachhaltig senkt”, so Huber.
Die positive Wirkung von Bewegung auf die meisten Krankheiten sei bekannt. “In der Regel hilft Sport aber nur, den Krankheitsverlauf zu verzögern oder wirkt sich positiv auf das Allgemeinbefinden aus. Bei Diabetes kann durch ausreichende Bewegung aber tatsächlich die Uhr zurückgedreht werden.”
Auch bei Demenzen positiv
Wie wir in einem Interview mit Prof. Dr. Oswald erfuhren, konnte in einer Studie in diversen Alten- und Pflegestationen nachgewiesen werden, daß mit einer Verknüpfung von Gedächtnistraining und Bewegungstherapie Personen mit mittlerer Demenz eine leichtere Demenz attestiert werden konnte, wenn dazu flankierend auf ausreichendes Trinken geachtet wurde. Siehe hierzu in einer der älteren Printausgaben in der Ausgabe Dezember 2007 und zum Thema Diabetes Mellitus Typ II unser Interwiew mit einer Fachärztin in der Ausgabe Juni 2008.
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8. Januar 2010
GfK untersucht die Lebenswelten der “Generation Silber”
Nürnberg - Die „Generation Silber“ – also Menschen ab 60 Jahre – ist heute gesünder, aktiver und fühlt sich jünger denn je. Senioren werden zu einer immer wichtigeren Zielgruppe für die Wirtschaft. Die GfK Panel Services hat in einer aktuellen Studie die „Generation Silber“ untersucht und die Befragten – differenziert nach Kaufkraft, Fitness und Aktivitäten – neun Lebenswelten zugeordnet.
Drei Viertel der Befragten fühlen sich im Schnitt fast zehn Jahre jünger als sie tatsächlich sind. Mehr als die Hälfte schätzt zudem ihren Gesundheitszustand als gut ein, 12 Prozent sogar als sehr gut.
Insgesamt leben in Deutschland rund 20 Millionen Menschen ab 60 Jahre. Ihr Anteil an der Bevölkerung wird in den kommenden Jahren absolut sowie anteilsmäßig weiter wachsen. Gehörten im Jahr 2007 noch 25 Prozent der Gesamtbevölkerung der “Generation Silber” an, so werden es in zehn Jahren 30 Prozent sein. Zugleich steigt die Lebenserwartung der heute 60-Jährigen stetig.
Zu Frage der “richtigen Bezeichnung” dieser Generation wurden 580 Menschen über 60 Jahren befragt.
Die Umfrageergebnisse des GfK-Forschungsinstituts machen jetzt deutlich, dass Senior oder Seniorin die korrekte Bezeichnung ist, weil sie die Lebenserfahrung am ehesten widerspiegelt. Knapp 84 Prozent der Befragten teilten diese Einschätzung. Ebenfalls in Ordnung ist es, von „älteren Menschen“ zu sprechen.
Auf geringe Akzeptanz stießen dagegen die weit verbreiteten Anglizismen. „Best Ager“ oder „Silver Ager“ werden nur von einem Viertel aller befragten akzeptiert. Gleiches gilt für „Happy Enders“.
Quelle: GfK (www.gfk.com) und Bundesfamilienministerium
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15. Dezember 2009
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